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(c)2001 by
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Bauanleitung EntenbettDoppelbett im 2CV PKWVoraussetzung für den Bau eines Betts im 2CV ist ein Kö (oder Queue) am Kofferraum, da sonst der Platz zum Schlafen arg kurz wird. Eine Bauanleitung für einen Holzkö wird demnächst hier veröffentlicht. Ich habe eine Bettkonstruktion aus schmalen gehobelten Dachlatten (18 * 24 mm) als Rahmen und 8 mm Sperrholz als Auflage gebaut. Diese Dimensionierung reicht vollkommen und wird nicht so schwer wie Spanplatten oder Tischlerplatten. Das Sperrholz habe ich mit Teppichboden beklebt. Geschlafen wird auf 2 selbstaufblasenden Schlafmatten (sehr platzsparend). Das Bett besteht aus vier Teilen: Das Vorderteil ist ein 50 x 80 cm großes Sperrholz auf einem Dachlattenrahmen. Vorne sind 2 Füßchen aus Dachlatten mit zwei Spax-Schrauben drehbar angebracht. Hinten ist das Klappteil mit Klavierband am Rest befestigt. Im Fahrbetrieb ist dieses Brett hochgeklappt und mit einem Expander an den Türholmen befestigt. Zum Schlafen werden die Sitze ganz nach vorne gefahren und die Lehnen steil gedreht (Visa-Sitze!). Dann kann das Brett in die Waagerechte geklappt und auf den Füßen abgestützt werden.
Dann kommt das Mittelstück, ein
8mm-Sperrholzbrett von 60 x 80 cm auf einem Dachlattenrahmen,
das vorne auf einem senkrechten Dachlattenrahmen auf der Stufe
unter der Rückbank steht und mit 2 Schrauben in den vorhandenen
Löchern der Stufe unter der Rücksitzbank verschraubt ist.
Hinten ruht das Ding mit 2 Blechwinkeln mit U-förmigen Löchern
auf den Schrauben für die Rückbankeinrastung (rechtes Foto),
also Befestigung insgesamt mit 4 Schrauben.
Den Rest bis zum hinteren Ende der Reserveradmulde überbrückt eine dritte, ebenfalls ca. 60 cm lange Sperrholzplatte ohne Rahmen, die vorne auf dem etwas überstehenden Rahmen des Mittelteils und hinten auf dem Abschluss der Reserveradmulde liegt und nur vorne und hinten ein Stück Dachlatte drunter hat, damit sie genau in diesen Zwischenraum einrastet. Das Brett muss rechts und links an die Kontur der
Innenkotflügel angepasst werden. Ich habe das Bett so hoch
gelegt, dass unter dieser Platte eine 2,5 kg Campinggasflasche
in der Reserveradmulde Platz hat. Daneben liegen die wichtigsten
Ersatzteile, der Benzinkanister, Motoröl und sonstiger
Kleinkram, den man nicht dauernd barucht. Die Gasflasche ist
durch das andere Gepäck genügend eingekeilt. Das Reserverad
kommt unter die Motorhaube.
Die fehlenden 30 cm sind der Boden des Kö. Dort habe ich eine mit Teppichboden beklebte Presspappeplatte zur Überbrückung der kleinen verbleibenden Stufe in den Kö reingelegt. Der Kö ist so gebaut, dass die Füße gut in den entstehenden Hohlraum passen, oben drüber aber trotzdem noch Platz für den Kocher und einige Küchenutensilien ist. Eine Bastelanleitung für den Holzkö wird in der nächsten Folge erscheinen. Der Kö ist ebenfalls aus Dachlatten und mit 4mm Sperrholz beplankt.
Die Konstruktion hat den Vorteil, sehr schnell ein- und ausgebaut werden zu können. (Mittlerweile schaffe ich die Treffenumrüstung incl. Kö und Kocher in 30 Minuten). Zudem ist die Konstruktion wunderbar leicht und bombenstabil, auch für Pärchen ;-). Ein Nachteil ist, dass man schlecht an den Stauraum unter dem zweiten Brett kommt. Dort stehen meist drei flache Kisten mit Lebensmitteln und Bier (!) drunter. Michael hatte die Idee, in das Sperrholz eine oder zwei Kellerklappen einzubauen, indem man mit einem schräg gestellten Stichsägeblatt einen Ausschnitt hineinsägt. Das wird wohl mein nächstes Bastelprojekt. Das Bett ist sehr flexibel. Für Skandinavien muss man im Winter 4 zusätzliche Räder mit Spikes mitführen. Durch den Austausch der Stützrahmen des zweiten Bretts habe ich Platz für drei Kompletträder unter der Liegefläche geschaffen. Die Räder sind von der Kofferraumklappe aus zugänglich. (Das vierte Rad verschwindet unter der Motorhaube, der Kö bleibt diesmal zu Hause.) Dadurch habe ich auf der Liegefläche sauberen Platz für Gepäck. Viel Spaß beim Sägen! Karsten |
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