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Happy Ents Saarbrücken


Verspätete Osterhasen

oder das 30 jährige Geburtstagstreffen PFINGSTEN in XANTEN am APX

Was machen wir dieses Jahr an Pfingsten? Klar, wir fahren zu einem Treffen. Letztes Jahr war die Auswahl leicht, da der eigene Club ein Pfingsttreffen ausrichtete. Aber heuer - Mühlacker oder Xanten? Mühlacker ist zwar näher, aber in Xanten waren wir überhaupt noch nicht und außerdem feiern die ihren 30-jährigen Geburtstag. Also wurde früh Feierabend gemacht, die Ente gepackt, die Familie gepackt und ab auf die Piste.

Es ist Freitag, ich hätte es ahnen können: nach einem Viertel der Fahrtstrecke hatten wir schon 40 km Stau vor uns. Na toll! Irgendwie sind wir da wieder rausgekommen, aber knapp sechs Stunden Fahrt für 330 km sind nicht wirklich ein guter Schnitt. Doch als wir erst einmal in Xanten angekommen waren, war der APX (Archäologischer Park Xanten) schnell gefunden und der Begrüßungsschluck (Kannonicus *lecker*) entschädigte voll und ganz für die erlittenen Strapazen.

Das Lagerfeuer (DAS ist ein Lagerfeuer!) hatte die Ausmaße eines mittleren Waldbrandes und bot daher allen Anwesenden in einem großen Kreis bequem Platz. Nachteil: es war nur mit schwerem Gerät beschickbar.

Auch gestaltete sich die Herstellung von Röstbrot außerordentlich schwierig. Mangels Hitzeschild und feuerfesten Handschuhen wurde ein Besenstiel bemüht, der den beherzten Röster gerade eben noch vor dem Hitzetod bewahrte.

Die heimelige Wärme und die schwere Anreise forderte auch schnell die ersten Opfer. Zzzzzzzz....

Samstag früh warteten wir vergebens auf eine uns angekündigte Erscheinung (?) und starteten deshalb zu einer Erkundungstour durch die Stadt. Nicht zuletzt um das eine oder andere auf dem Viktualienmarkt einzukaufen und um seltsame Tiere bei ihrem Treiben zu bestaunen.

Das Wetter trieb uns in den Dom, der durch kunstvolle Holzschnitzereien der Nebenaltäre überraschte. Überhaupt bietet Xanten sehr viel Sehenswertes und kaum, dass man sich umsieht, ist es auch schon Nachmittag. Der Treffenplatz ist inzwischen wieder abgetrocknet, und so kann auch der Teilemarkt ohne Schirm besucht werden.

Leider meint es das Wetter gegen Abend nicht mehr so gut mit uns. So kommen die Leute auch zunächst nur recht zögerlich ins Aktionszelt zum
Reisebericht "Mit der Ente in 80 Tagen um die Welt" von Manfred Müller. Am Ende ist das Zelt voll. Die beiden Weltreisenden verstehen es derart packend von ihren Erlebnissen mit und um die Ente Difty zu erzählen und mit Musik zu
garnieren, dass man schlicht gefesselt ist.

Musik ist auch am Abend auf der Bühne angesagt. Aber.... vergessen wir das.

Auch vergessen ist Tags darauf der Regen. Der APX ruft! Flugs schließen wir uns einer (zu) kleinen Gruppe Besucher an, die gar nicht böse drum sind, jetzt auch in den Genuss eines ermäßigten Gruppen-Eintrittspreises zu kommen. Am Hafentempel, direkt gegenüber dem Treffenplatz, stoßen wir auf einen Teilnehmer, der wohl das Ostertreffen verpasst hat.

Es gibt allerlei Wissenswertes über die alten Römer zu entdecken, Pflanzen und Steine zu bewundern. Die eigentliche Attraktion ist aber ein Spielplatz, der einem römischen Fort nachempfunden ist. Der Hit für unsere Kleinen!

Zurück am Platz finden wir eine reich gedeckte Geburtstagstafel vor, die mit etlichen Leckereien aufwartet. Der Bierstand ist bereits geöffnet, und wir halten es ganz mit dem alten Rotkäppchen, das schließlich auch mit Kuchen und Bier unterwegs zur Großmutter war.

Es geht Schlag auf Schlag - so ist auch schon der nächste Programmpunkt erreicht: der Anhänger-Contest. Unterschieden wird zwischen Wohn- und Transportanhänger, was aber nicht wirklich wichtig ist. Man findet abgesägte
Enten, komplette Anhänger-Autos, dachlose Cabrio-Wohnwagen und vieles mehr.

oder einfache Nachläufer mit gut gefüllten Rotweinfässern. Hauptsache Bim - a votre Sanitair!

Am Abend findet zeitgleich zu Mühlacker eine Diskussion über das Welttreffen statt, die überdies auch noch zu gleichen Ergebnis führt (siehe 2CV-Forum). (zu welchem denn? Red.)

Die Band findet großen Anklang an diesem Abend, die Stimmung an den - mittlerweile zwei - Lagerfeuern ist großartig. Bis spät in den Morgen wird noch (mit oder ohne Gitarre) gesungen, die verbleibende Nacht ist kurz.

Ehe man sich versieht ist es auch schon Montag und Zeit für die Heimreise. Wir fanden es toll, alles in allem ein großartiges Treffen. Und wir werden wieder kommen. Vielleicht nächstes Jahr zur Xantener-Welttreffen-Revivalfeier.

Peter Hoff,
Happy Ents Saarbrücken, Sektion Nidderau

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