
SISU
oder die Kunst, einen 2CV zu starten
Wie alles anfing
Wir
Freunde des 2CV schätzen die simplen mechanischen Lösungen.
Wir lieben die fossile Genialität eines Wagens, der uns ohne
jegliche Elektronik von A nach B bringt, dafür aber randvoll
mit savoir vivre angefüllt ist. Auf unsere Art lieben
wir Extreme: Die Ente ist der zugigste PKW mit der schlechtesten
Heizung. Sie ist regelmäßig Schlusslicht bei der
Mängelstatistik des TÜV und hat die Leistung eines mittleren
Rasenmähers.
Was
liegt da näher, als im tiefsten Winter mit exakt diesem
Fahrzeug die arktische Kälte, Weite und Einsamkeit Lapplands zu
erfahren. Genau dies dachte Henkka Castrén aus Helsinki,
Besitzer einer roten Dyane mit Namen Garfield. Zusammen mit ein
paar 2CV-Freunden machte sich der Mann aus finnischem Urgestein
auf eine waghalsige Lappland-Expedition.

Auf der zugefrorenen Ostsee
Das
war vor achtzehn Jahren. Zusammen mit Jukka Isomäki, selbst
leidenschaftlicher Entenschrauber, organisierte er zwei Jahre
später die erste "Raid Laponie". Schnell erkannten
die weltoffenen Finnen, dass erst internationale Beteiligung
einer Raid ihren wahren Unterhaltungswert verleiht. (Übrigens
ein geradezu revolutionäres Ansinnen in einem Land, das sich in
seiner Isolation am Nordrand Europas lange Zeit eigentlich auch
ohne Ausländer ganz wohl fühlte).
Alle
zwei Jahre hallt seitdem der Ruf der Arktis durch die globale
Entenszene. Mehrere hundert zivilisationsmüde Abenteurer aus
"Südeuropa" hat es seitdem magisch nach Norden
gezogen, manche immer wieder. "Always heading north"
ist das Motto der "Secret Society of Super Finns".
Pioniergeist, das einfache Leben, entbehrungsreiche Abenteuer
für harte Männer, Kameradschaft und Naturverbundenheit
kennzeichnen den Geist der nordischen 2CV-Fahrer. Und der Drang
zu Schiffen.
Kreuzfahrt ohne
Netz
Fünf
Fährpassagen waren auf der Raid Laponie 2000 zu überstehen. Um
auch auf See ständig Beistand in schwierigen Situationen zu
haben, fanden Franzosen, Engländer und Deutsche zum "West
Pack" zusammen. 1 1/2 Tage Essen, Trinken, Fernsehen und
Nichtstun waren zu überstehen. Fünf skandinavische Buffets,
ein Whirlpool, eine Sauna, ein Kinderspielparadies und die
Einsamkeit großer Außenkabinen ohne Netz.
Jawohl,
ihr lest richtig: Auf dem Weg zum Mekka der Handys haben wir
kein Netz. Grande Catastrophe! Was, wenn jetzt etwas passiert?
Keine Emails versenden! Keine digitalen Bilder von heute nach
Hause mailen! Zum Glück halten 3 Raider alles auf Video fest.
Abends sehen wir immer im Fernsehen, wo wir tagsüber waren. So
sind wir handylos dem finnischen Käptn und der noch
finnischeren Käpteuse mit dem zutiefst finnischen "Und-jetzt-erzähle-ich-euch-eine-
wirklich-traurige-Geschichte" -Gesichtsausdruck
ausgeliefert.

Kallefarao in der unvollständig zugefrorenen Ostsee
Bereifung &
Getriebe
Das
einfache Leben. Schnee und Eis empfangen uns in Helsinki, und
Veikko, einer der Organisatoren, mit einer AK voller
Winterreifen. Ohne Winterreifen darf in Finnland niemand fahren,
solange Winter befohlen ist. Was Michelin dazu bewog, sogar die
alten bespikebaren 125 - 15 Winterreifen noch einmal aufzulegen.
"Nein, die werden nicht mehr hergestellt", hieß es
bei allen Michelin-Vertretungen in Deutschland.
Raider
neigen zu großen Lösungen. Von der Notwendigkeit der
Fakirreifen überzeugt, habe ich folgerichtig alle gebrauchten
Nagelpneus südlich der Ostsee aufgekauft, derer ich habhaft
werden konnte. 12 Stück musste ich schließlich darbenden
Raidern in ganz Europa weiterverkaufen. Ganz zufrieden war
freilich keiner mit den zwanzig Jahre alten Gummis.
Die
Finnen hatten einen besseren Draht zu Bibendum. Doch das
Glatteis Norwegens war stärker: An einer leichten Steigung
blieb die hoffnungslos überladene kroatische Ente taktisch
günstig vor allen anderen stehen. Statt anschließend die
vollbepackte AK 400 am Berg souverän nach vorne zu ziehen,
entschieden sich auch die neuen Michelins, einfach auf der
Stelle durchzudrehen. (Tibor aus Zagreb bezwang die leichte
Steigung ohne Spikes schließlich im Rückwärtsgang!).
Was
mich direkt auf Manfred bringt. Wenn man einen 2CV zu forsch
rückwärts bewegt, beliebt das Getriebe ein unpassendes
Eigenleben zu entwickeln. Ein sorglos schlecht verstemmter
Gewindering, der alle Gänge auf ihrem Schema halten soll,
verlässt seinen Arbeitsplatz und liefert den verdutzten Piloten
einer deutlich - auf 1 oder 0 - verringerten Gangauswahl aus.
Eine unbefriedigende Situation in einem Schneesturm auf den
Vesterålen. Doch in der Garage eines zufällig nahebei lebenden
norwegischen 2CV-Fahrers wartete ein Ersatzgetriebe, und André
reparierte das malade Getriebe virtuos in einer Stunde am
Straßenrand. Seitdem hat Manfred zwei Getriebe. (Es blieb nicht
der einzige Defekt. Doch das ist eine andere Geschichte...)
Sisu - mal nicht
von Ikea
Nicht
sibirische Kälte macht uns zu schaffen, sondern die Wärme
eines Golfstroms mit El-Niño-Allüren. Bei 0°C wird eine
festgefahrene Schneedecke unangenehm. Etliche Kotflügel
bekommen dies zu spüren. Stolz trägt seitdem meine Ente
Strawberrix die Schmisse eines unfreiwilligen Besuchs im
Straßengraben. Unsere Schutzengel waren gut vorbereitet, nichts
Ernsthaftes ist passiert. Schade, denkt das Filmteam, das wie
aus heiterem Himmel zur Stelle ist, als Henkka und Veikko
Strawberrix mit viel Sisu aus dem Graben schaffen. Keine
Sensation.

Whiteout
Stop.
Sisu? Was ist das? Ikea-Gläser aus der Türkei?
Salmiakpastillen? Finnische Lastwagen? Alles richtig, aber das
Wörterbuch sagt:
sisu
Ausdauer f, Beharrlichkeit f, fig. Charakter m
"Was
Zaubertrank für Asterix und Obelix, das ist sisu für
die Finnen. Das non-plus-ultra des finnischen Charakters."
- "Sisu soll es gewesen sein, das den Finnen
geholfen hat, den Winterkrieg gegen die Russen zu bestehen. ... Sisu
ist aber auch, wenn man so lange in verkehrter Richtung durch
eine Drehtür geht, bis die Tür nachgibt." Soweit die
Reiseführer.
Henkka,
verantwortlich für die verbindliche Buchung der Quartiere für
eine kontinuierlich schwankende und bis zur Abreise nicht
feststehende Zahl von Teilnehmern, ist wohl gerüstet mit einem
gerüttelt Maß an sisu. Ein Teilnehmer, dessen Wagen von
Henka eingeparkt ist, beschwert sich: "Henkka, your car is
in front of ours!" Henkkas Antwort im Weitergehen, ohne die
Stimme im geringsten zu heben: "Yes."
Jukka
ist für die international relations zuständig. Die
Unterkunft in Vaasa fasst nicht alle 60 Raider. Kurzerhand lädt
Jukka 21 Entenfahrer aus 7 Ländern für die Nacht in sein Haus
ein. Wiederum mit viel sisu und ohne große Worte
meistert seine Frau Päivi den Ansturm souverän. Als uns Jukka
auf der Rückfahrt erneut einlädt, ist die Sauna für die
Gäste eingeheizt. Bei selbstgebrautem Hausbier perlen alle
Strapazen der vergangenen zehn Tage wie die Schweißtropfen von
uns ab. Ein Leben ohne Sauna ist für den Finnen unvorstellbar.
Hier stärkt man die Abwehrkräfte des Körpers, entspannt von
allen Anstrengungen, kommt zu seelischer Ausgeglichenheit und
schließt wahre Freundschaften. Hier tankt man sisu.
Schwedische
Kulinaristik
Zurück
zur Raid. Wie wird man Superfin? Die Raid lebt von
Ritualen. Ein seit 18 Jahren einstudierter Akt sitzt perfekt:
Die Polartaufe. Henkka entkleidet sich bis aufs Hose und
T-Shirt, legt den ABC-Anzug an (Müllsack), öffnet vor
staunendem Publikum eine bedenklich aufgewölbte Konservendose
und zerteilt die darin enthaltenen schwedischen Heringe
waidgerecht. Gespannt wird jeder Handgriff verfolgt. Jeder
bekommt ein Stück, bitte nicht drängeln. Erfahrene Superfinnen
halten sich dezent in der zweiten Reihe. Der Geruch ungeleerter
Klärgruben entweicht den entfesselten Fischen. Jetzt gibt es
kein Zurück mehr. Jeder Neuling wird namentlich aufgerufen und
erhält ein Knäckebrot mit Doppelwinkel aus Fischpaste und
einem Stück surströmming. Selbst das Filmteam bleibt
nicht verschont. Der zum Herunterspülen gereichte Zaubertrank
entschädigt nur unzureichend. Seine klammheimliche Freude kann
Henkka diesmal nicht verbergen. Die frischgebackenen Superfinnen
schweigen voller sisu und setzen die Fahrt mit
geöffneten Fenstern fort.

Vorbereitung zur Polartaufe
Die Rache Neptuns
Einigen
Dissidenten genügt das Attribut "sf" (Superfin)
nicht. Die SSSSSSF (Super Secret Subgroup of the Secret
Society of Super Fins) setzt sich für einen Tag von der
Gruppe ab, um die wahren Lofoten zu erkunden. Um 3.30 Uhr weckt
uns Lorraine, Motto: "Diesmal bitte keine Fähren
verpassen!" - eine Stunde zu früh. Norwegen liegt in einer
anderen Zeitzone als Finnland. Auf spiegelblankem Glatteis eiern
wir müde die 70 km zur Hafenstadt Bodø. Rechtzeitig eine
Stunde vor Abfahrt erreichen wir die Fähre. Mit geöffneter
Bugklappe liegt das hell erleuchtete Schiff an der Rampe -
mutterseelenallein und leer. Verwirrt, müde und doch aufgeregt
warten wir, bis uns ein verschlafener Norweger an Bord lässt.
Kein Ticket, keine Reservierung, es wird schon stimmen.
Fischgeruch dringt in unsere Nasen.
Endlich
geht es los! Obwohl nach zwei Fährpassagen schon recht
abgeklärt, zeigen die Dissidenten doch eine gewisse Erregung.
Fjorde! Lofoten! Ein ganz eigenes Abenteuer ohne die schützende
Hand der erfahrenen finnischen Organisatoren! Warum sind
eigentlich die Stühle im Aufenthaltsraum mit Expandern
festgebunden? Egal, erst mal frühstücken. Der Horizont taucht
weit unter der Reling ab. Ich blicke zur anderen Seite: Nur
Himmel. Vielleicht ein wenig an die frische Luft, der
Fischgeruch... Mir schwinden die Sinne. Statt Tüten gibt es
lustige Popcorn- Kartons aus Wachspapier. Der Horizont wirbelt
aus allen Richtungen um meinen Kopf. Flaschen zerbersten.
Niemand reagiert. Gespräche ersterben. Stühle bleiben
angebunden. Haben wir die Handbremse angezogen? Schreckensbilder
von 10 zerquetschten Enten im Bauch der MS Røst blitzen durch
das Hirn. Nur Jutta, Gerhard und Gert-Jan pendeln quietschfidel
zwischen den Opfern Neptuns hin und her und machen unangenehme
Fotos von bleichen, wehrlosen Gesichtern. Philippe hat bereits
sein letztes Gebet verfasst.

Lofoten-Idyll
Der Lohn der Angst
Nach
vier Stunden erreichen wir unversehrt Moskenes, einen putzigen
Hafen am Hang eines zu drei Vierteln untergegangenen
Matterhorns. Noch 4 Kilometer bis zu unserer heutigen Etappe,
den "Å Rorbuer". Å ist der letzte (oder der erste,
je nachdem, von wo man schaut) auf einer durchgehenden Straße
zu erreichende Ort auf den Lofoten. Und ein "rorbu"
ist wörtlich eine "Ruderbude":
Ein
Holzhaus auf Stelzen halb über dem Wasser gebaut, das früher
den Fischern in der Kabeljau-Saison als vorübergehende
Unterkunft diente. Heute können die urigen Hütten gemietet
werden. Obwohl nur zwei gebucht waren, gibt uns der freundliche
norwegische Verwalter drei Häuschen ganz für uns. So gibt es
auch noch "emergency rooms", in denen man sich zu
zweit von der Vorhölle auf See erholen kann. (Manche Berichte
von der Dissidententour weisen ab hier unerklärte Lücken auf).

Worte
können die grandiose Landschaft nur unvollkommen beschreiben,
die die Lücken hätte füllen können. Ein ertrunkenes
Hochgebirge im Winter, mit 1000 Meter steil aus dem Wasser
aufragenden Felswänden. Die Küste ist mit winzigen bunten
Lego-Häuschen verziert. In natürlichen Häfen warten kleine
Fischkutter hinter tonnenschweren Wellenbrecher-Steinen auf
ihren Einsatz. Überall stehen hölzerne Wäschegestelle. Auf
einem besonders kleinen Inselchen sehen wir den Grund: Zwei
Arbeiter in leuchtorangenem Ölzeug hängen Fische zum
Gefriertrocknen auf.

Stockfisch (fast noch) life
Zu
Ostern werden sie die Gaumen traditionsbewusster Italiener
erfreuen, die traditionell große Mengen des "Stokafisco",
des Stockfischs von den Lofoten kaufen.
Tulpen aus
Amsterdam
Im
Touristenheim von Melbu stoßen wir wieder zur restlichen
Gruppe. Heftiges Schneetreiben setzt ein. Melbu ist ein kleiner
Hafenort, der unter der Schneehaube wie mit weihnachtlichem
Zuckerguss verzaubert wirkt. Nicht verzaubert sind die
Mitbewohner der Jugendherberge und ihr Fürsprecher, der
Herbergsvater, vom nächtlichen Holzschuhtanz einiger
Superfinnen im Raum über ihren Schlafzimmern.
Der
Holzschuh ist seit geraumer Zeit fester Bestandteil einer Raid
Laponie. Die Träger versichern glaubhaft, einen besseren Schutz
vor kalten Füßen gebe es nicht. Ich begnüge mich mit der
Passivnutzung fremder Holzschuhe als akustische
Temperaturanzeige. Die Klangfarbe des Quietschens im Schnee ist
ein verlässlicher Indikator für die Tiefe der Minusgrade.
Manche Raider haben sogar ihren Enten Holzschuhe auf den
Stoßstangenhörnern verpaßt. Dort quietschen sie normalerweise
nicht.
Highway nach
Kiruna
Nach einer kurzen
Nacht verlassen wir die "warme" Küstenregion und
wenden uns wieder dem rasch kälter werdenden Zentrum Lapplands
hinter dem norwegischen Gebirge zu.
In Erdkunde habe
ich noch gelernt, dass nur eine Eisenbahn den eisfreien Hafen in
Narvik mit den Eisenerzgruben in Kiruna verbindet. Kiruna soll
durch das Erz so reich geworden sein, dass sogar die Fahrbahnen
an den Kreuzungen geheizt werden, geht das Gerücht.
Der
Erdkundeunterricht ist lange her, und in der Zwischenzeit
haben die Schweden und Norweger auch eine Straßenverbindung
über das Gebirge gebaut. Problemlos meistern wir den Aufstieg,
mit fallender Temperatur wird der festgefahrene Schnee auch
wieder griffiger. Nur an den in gelber Leuchtfarbe gehaltenen
Schneestangen merken wir, dass wir wieder in Schweden sind. Die
schroffe Bergwelt weicht einer endlosen Weite aus langgestrecken
Bergrücken, zugefrorenen Seen und spärlicher Vegetation. Wie
entrückt genießen wir die zauberhafte Schönheit schwedisch
Lapplands.
Pferde und
Olmekenköpfe aus Schnee
In Kiruna ist die
Sonne längst untergegangen, als wir das Hotel erreichen.
Dennoch unternehmen wir noch einen Stadtrundgang und bewundern
die Schneeskulpturen im Stadtpark. Nur hier macht ein solcher
Wettbewerb Sinn, wo auch tagsüber wochenlang die Temperaturen
nicht über den Gefrierpunkt steigen. Künstler aus aller Welt
haben Bizarre Gebilde gestaltet, sie erinnern an
südamerikanische Olmekenköpfe, aneinander gelehne
Fertighausteile oder gigantische Getriebe mit Zahnrädern aus
Schnee. Auch Deux Chevaux finden wir (siehe Foto).

Deux Chevaux
Nur kurz währt
der Aufenthalt, am nächsten Morgen eilen wir nach Jukkasjärvi
und besichtigen das Eishotel. Für nur 800 DM die Nacht kann man
hier bei komfortablen -11° eine Nacht im Hotel aus Schnee und
Eis verbringen, Rentierfellunterlagen und Daunenschlafsäcke
eingeschlossen. Das Hotel ist ständig ausgebucht, und in der
Kapelle finden täglich Hochzeiten statt.
Abends erreichen
wir Hetta in Finnland, wo ein Tag Urlaub auf dem Programm steht.
Der traditionelle Stopp der Raid wird am letzten Abend für die
ebenso traditionelle wie berüchtigte Superfinn-Party genutzt.
Alle Teilnehmer erhalten ihre Superfinn-Urkunde, die gebührend
mit "Enough Drink" begossen wird.
Lange nach dem
Schluss der offiziellen Verleihung plötzlich Aufregung: Die
Kroaten sind zurück! Sie hatten sich in den Kopf gesetzt, zum
Nordkap zu fahren. Begleitet vom Filmteam haben sie das
unmögliche versucht. Schneegestöber und ungeräumte Straße
haben sie knapp vor dem Ziel zum Beidrehen gezwungen. Doch
trotzdem nehmen sie überglücklich ihre Urkunde in Empfang und
fragen glücklich: "Haben wir jetzt die Raid
gewonnen?"
Über Oulu, Vaasa
und Tampere finden wir unseren Weg zurück in die Zivilisation.
Noch einmal müssen wir die dekadente Freß-Fähre nehmen, ohne
dass wir seekrank werden. Nach 3 Wochen liegen fast 8000
Kilometer märchenhafter Fahrt hinter uns. Wir haben viele neue
Freunde in ganz Europa gewonnen und freuen uns bereits auf die
nächste Raid.
Karsten
mfssf und Jutta mfsf Schreiber
SB-CV 911 mfssf
Happy Ents Saarbrücken
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