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Happy Ents Saarbrücken

 

Der Heilige Michael und Übele Backerlebnisse

Kennt Ihr das? Wenn man zum spazieren Gehen den Schirm mitnimmt, wird garantiert kein Tropfen vom Himmel fallen. Hat man ihn dagegen vergessen, kann man sicher sein, dass man nass wird. In Langgöns hatten wir einen zentnerschweren Pavillon dabei. Wir brauchten ihn nicht aufzubauen, denn Klaus Otto hatte Bilderbuchwetter beim Heiligen Petrus bestellt. Der Heilige Petrus kam zwar nicht persönlich vorbei, doch er schickte seinen guten Kumpel, den Heiligen Michael, um nach dem Rechten zu sehen.

Doch der Reihe nach. Obwohl wir nicht wirklich weit von Langgöns entfernt wohnen, schafften wir es Freitag gerade noch so eben vor Einbruch der
Dunkelheit auf dem Treffenplatz unser Zelt aufzuschlagen und den Grill anzuzünden. Der hatte gerade die richtige Hitze entwickelt, als sich auch die übrigen Happy Ents zum Nachtmahl einfanden, "a point" sozusagen.

Am Lagerfeuer wurden manch einem die Füße derart wohlig gewärmt, dass er sich den Strapazen der beschwerlichen Anreise geschlagen geben musste.

Oder waren es dann doch die Brause-Tütchen? Zur Erläuterung: Man nehme ein Tütchen Ahoi-Brause, reiße es oben auf, fülle es mit Korn auf und trinke den Inhalt auf ex. So macht man es zumindest im hohen Norden der Republik.

Diese üblen Dinger waren es auch, die einige Entenfahrer am nächsten Morgen sehr spät aufstehen ließen. Der Kopf passte einfach nicht mehr durch die Zelt-Tür. Dafür gab es aber Übel-Tüten.

Gar nicht übel waren dagegen die kostenlosen Brötchen, die Siegfried anschleppte, um uns das Frühstück zu sichern.

In alter Treffen-Tradition stand am Samstag Morgen ein Einkauf im örtlichen Supermarkt auf dem Programm. Unmöglich die Vorstellung, bei einem Ententreffen verhungern und - schlimmer noch - verdursten zu müssen. Auf dem DIDL - Parkplatz standen gleich am Eingang eine Gruppe von Leuten in roten T-Shirts unter ebensolchen Sonnenschirmen und warteten auf Beute. Umgehend wurden wir von einem roten T-Shirt angehauen. Auf dem lustigen kleinen Auto
seien ja schon so viele Aufkleber, ob denn auch noch ein Wahlk(r)ampf-Bäpper Platz fände (dabei wurde die Schutzfolie schon halb abgezogen). Um ein Haar hätte ich den T-Shirtinhalt gefressen! Immerhin schenkte uns das T-Shirt einen Gürtelclip mit Einkaufswagen-Chip, den wir auch gleich zum Einsatz bringen konnten. Danke Herr Sch.!

Zurück am Platz erläuterte mir Mixael die sachgerechte Verwendung von Stahlflex - Bremsleitungen an seiner Ente. Angeblich würde dadurch der Druckpunkt erheblich besser definiert. Aha.

Andere Kuriositäten gab es in der Schrauberecke zu bewundern. Wahrscheinlich war der nasse Sommer daran schuld. Wie sonst kommt man auf die Idee, in seiner Garage einen Entenmotor mit nur einem Zylinder zu bauen?

Oder AK-Häuschen auf Mehari 4X4-Chassis aufzusetzen? Oder Konservendosen als Heizungsschlauch zu verwenden? Oder eine Scheibenwischerumlenkung zu konstruieren? Oder ein Lassie-Auto nachzubauen?

Die Brausetütchen konnten in ihrer Wirkung doch nicht so verheerend gewesen zu sein, denn abends wurde am Lagerfeuer wieder reichlich Gebrauch davon gemacht. Die Auswahl der Getränke wurde zunehmend seltsamer. Sogar reines Lampenöl wurde verköstigt, um es hernach im hohen Bogen wieder auszuspucken. Ich weiß nicht, wie Petroleum schmeckt, aber man sollte jedenfalls ein paar Schritte von seinem Gesprächspartner zurücktreten, wenn man eine brennende Fackel in Händen hält. Meinen Dank an die beiden Künstler für das erhellende Schauspiel.

Die Getränke-Probe fand ihren vorläufigen Abschluss im mitternächtlichen Schluck Geburtstags-Sekt. Herzlichen Glückwunsch
nachträglich, Ü**!

Es war ein wirklich schönes WochenEnte in Langgöns. Danke! Wir werden wieder
kommen....garantiert.


Bis dann,

Peter Hoff (Text),
Happy Ents Saarbrücken
Fotos: Peter Hoff und Karsten Schreiber

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