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Happy Ents Saarbrücken


Ostertreffen ohne Gummistiefel - ein Aprilscherz?

Ostern stand an, und selbst der Entenschnabel fragte den geneigten Leser: Wohin zu Ostern? Rötgesbüttel oder Karlsruhe?

Der Winter war lang, die treffenlose Zeit dauerte für uns seit Februar, also schon viel zu lange, und Kachelmann sagte ein stabiles Hochdruckgebiet mit Nachtfrost und 20°C tagsüber voraus.

Wir blieben zu Hause. Wer nicht mehr bei Mutter wohnt, weiß, dass sich jedes Frühjahr eine lange Liste von Dingen angesammelt hat, die gemacht werden müssen, sobald "das Wetter aufgeht". Zum Beispiel ein ungestörtes Sonnenbad nehmen. Oder das Velo Solex reparieren, dass seit letztem Herbst im Keller steht und eines Tages als Welttreffen-Platz-Kurzsterecken-Shuttle dienen soll.

Samstag Mittag war alles getan. Wieder die Frage. Die Hälfte der 2CV-Freunde, die wir kennen, war bereits in "Rötges" (600 km), die andere Hälfte in Karlsruhe (150 km). Unsere Energie reichte dieses Jahr nicht für eine 8-stündige Anhängerfahrt durch die Kasseler Berge (interessant mit 27 PS-Ente und Puck). Also Durmersheim. Wir erreichten den Motoball-Platz im Dunkeln und wurden von einem Schild begrüßt, das wir nicht befolgten:

Was kann das 27. Ostermeeting des Karlsruher Clubs noch Neues bieten?

Sonntag Abend erfuhr ich aus dem Programm, dass ich bereits den Begrüßungsschluck, ein Lagerfeuer, einen Rätselwettbewerb, eine Ausfahrt ins Elsass zum auf-die-Fähre-Warten und Flammkuchen-Essen, eine Tombola und eine Diskussion über das Welttreffen 2007 verpasst hatte. (Dieses Thema wird uns wohl jetzt die nächsten 5 Jahre auf jedem größeren Treffen begegnen. Ich hatte nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Am Lagerfeuer gab ein Gast Erläuterungen, wie ein Welttreffen zu organisieren sei. Er führe Renault, fügte er schließlich hinzu, und würde sowieso nie auf Großveranstaltungen gehen. Aha!)

Also musste ich mein eigenes Ostertreffen veranstalten. Wer es nicht gemerkt hat: Es gab ein Superfin-Aiaiaikokous (Fahrer-Besprechung). Aus Finnland, Schweden, Belgien, dem Saarland und Deutschland waren über 10 Raid- Laponie-Teilnehmer eigens angereist. Samstag Abend aßen wir finnische Mustamakkara ("Schwarzwurst") mit schwedischer Orangenmarmelade ("Schweden, esst schwedische Orangen!").

Zur weiteren Einstimmung hatten uns die Schweden Mattias & Mathias original schwedischen Fisch  mitgebracht. Er schmeckte nach Fisch und stank nicht nach Gülle. Nicole aus Tampere (Finnland) überraschte uns mit einer finnischen Oster-Spezialität: Juhla Mämmi. Es wird nur für Ostern produziert, ist schwarz, sieht aus wie Unterbodenschutz, besteht angeblich aus Roggengries, Zuckersyrup und Konservierungsstoff und schmeckt wie Roggengries mit Zuckersyrup und Konservierungsstoff. Und etwas Lakritz.

Es wird mit flüssiger Sahne gegessen, und ein Päckle reicht für alle Treffenbesucher. In Tampere liegen noch 30 cm Schnee. Dort braucht man kalorienreiches Osteressen. Die Wirkung auf saarländische Entenfahrer ist verblüffend:

Sonntag Abend entführte ich dank der trockenen Witterung direkt am Zelt mit Diaprojektor und Bettlaken alle Interessierten zuerst nach Korsika und dann ans Eismeer. Passend zur Temperatur, die sich bedenklich dem Gefrierpunkt näherte, zeigten fast alle Dias das gleiche: Schnee und Enten. Korsika im Dezember kam mir übrigens kälter vor als Lappland im Februar. (Weil wir in Finnland in Hotels schliefen...)

Das mit dem Osterhasi ist übrigens alles Quatsch. Die Eier kommen vom Moorhuhn und werden von den Eltern in eigens konstruierten Maschinen angemalt. Manche laufen dann weg. Die Eier, nicht die Eltern.

   

Nachdem ich schon das offizielle Programm verpasst hatte, nutzte ich das Wochenende zumindest, um in Frankreich ein paar Enten zu besichtigen. Schließlich habe ich schon lange kein Auto mehr gekauft. Nicht alle Enten waren freilich so durchgerostet wie Jannicks: Er konnte bereits mit den Füßen auf der Straße mitlaufen!

Alex, der self-made-Teilehändler mit dem gewaltigen Anhänger, teilte mir mit, dass es wieder Gummihörner für die Stoßstange gibt. Für den TÜV müssten diese dann allerdings noch gewechselt werden.

Als wir von der Entenjagd zurückkamen (auf der Ingo übrigens einen Storch sah [was hat das zu bedeuten? <angeblich nichts>]), waren fast alle Treffenbesucher weg. Nicht so die Sonne und die Saarländer. Bezahlt ist bezahlt. Wir blieben bis zur bitteren Neige, d.h. bis die Toiletten geschlossen wurden und die Sonne unterging. Der erste Sonnenbrand des Jahres und ein bisschen Erkältung waren die milden Folgen.

Danke an alle Karlsruher und Petrus! Wir kommen wieder! (Oh leck...)

© 2001 Happy Entenhasis Saarbrücken
Karsten, SB-CV 911-914

PS.: Bei den Happy Ents und im Citroënchen gibt es für Interessierte nähere Erläuterungen zur Raid Laponie 2000, zur  Raid Laponie 2002 und zum Thema Korsika in der Ente.

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