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Happy Ents Saarbrücken


Journal of Irreproducible Experiments Vol. 73, 10/2001, p. 2045 - 2056

Schäfer, M., Schreiber, J. und Schreiber, K.

Typisierung und Leistungsermittlung standortungebundener Leuchtquellen verschiedener Energieträger

oder wie man hübsche Frauen in die Ente lockt

Inhalt

1. Abstract
2. Einleitung
   2.1 Hypothese
3. Material und Methoden
   3.1 Konzeption der Versuchsreihe
   3.2 Versuchsaufbau
   3.3 Durchführung
   3.4 Adverse Effects
   3.5 Bewertungskriterien
4. Ergebnisse
   4.1 Tabellarische Darstellung
   4.2 Grafische Darstellung

5. Diskussion
6. Ausblick
7. Nachtrag
8. Danksagung

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Abstract

In einer multivarianten Versuchsreihe wurde unter internationaler Beteiligung die Hypothese: "Gaslampen sind Scheiße" unter in-situ-Bedingungen  untersucht. Das Experiment bestätigte die Hypothese einwandfrei und untermauerte die schon seit langem bestehende Subhypothese: "Es gibt kein schöneres Männerspielzeug als eine Karbidlampe".

Vgl. auch  STEINER, H.: Neue Erkenntnisse über die Entstehung der Eifeler Maare, in: Der Grottenolm - Mitteilungsheft des HFC Bad Hersfeld e.V. Heft 1/2001, S. 12-15, im Internet unter www.hfc-hersfeld.de/hfc/olm/2001104.html.

Ferner wurde ermittelt, dass dessen ungeachtet das Mitführen einer kleinen Petroleumlampe oder Kerze gewisse Vorteile mit sich bringt.

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Einleitung

Problemstellung

Die vorliegende Studie aus der Kategorie der zweckfreien Forschung entstand aus einer diffusen Ahnung der Überlegenheit jedweder Energieträger über Propan-Butan-Gemische in der Frage der mobilen Lichterzeugung. In der einschlägigen Fachliteratur liegen bislang nur unsystematische Einzelgegenüberstellungen weniger, oft schwer vergleichbarer Lichtquellen vor. Eine systematische Leistungsgewicht-Nutzen-Analyse unter vergleichbaren Rahmenbedingungen fehlt jedoch bisher vollkommen. Diese schmerzhafte Lücke in der mobilen Luxo-Candelalogie auszufüllen oblag der Forschungsgruppe Brotknochen-Contest im DÖFIR (Deutsch-österreichisches Forschungsinstitut für irreproduzierbare Resultate) Karlsruhe / Köln / Saarbrücken / Krems / Wels.

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Hypothese

Gaslampen sind Scheiße.

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Material und Methoden

Konzeption der Versuchsreihe

Aufgabe der Versuchsreihe war der Langzeitvergleich von ca. acht unterschiedlichen nicht leitungsgebundenen transportablen Lichtquellen unter realen Einsatzbedingungen. Als geeigneter Standort erwies sich nach zwei Pretests in den Jahren 1999 und 2000 die Gemarkung "Brotknochen" am Fuße der Vulkaneifel (Stadt Mayen, Ortsteil Kürrenberg). Der Standort eignet sich auch für Langzeit-Härtetests von Handys (vgl. HÄGAR: Wie ich mein Handy beim Pinkeln verlor und 8 Monate später funktionstüchtig wiederbekam, Braunschweig 2000).

Rund dreißig wissenschaftliche Hilfskräfte schufen die geeigneten Rahmenbedingungen für die Testreihe. Die Pretests ließen ein lauschiges Altweibersommerwochenende im Oktober 2001 als geeigneten Zeitpunkt für die Untersuchung erscheinen, da die Versuchsreihe nur bei vollkommener Dunkelheit, zugleich jedoch den Sommer simulierenden Umgebungstemperaturen durchgeführt werden kann. Im Sommer sind in unseren Breiten die Nächte jedoch zu kurz.

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Versuchsaufbau

Auf dem halbierten Oberteil einer handelsüblichen Euro-Palette wurden mittels 4 mm starker Presspappeplatten, 6 mm starker WEDI-Platten sowie zwei komplett zerlegter Einweg-Holzpaletten vier noch oben und einer Seite offene Messkammern installiert. Es kamen insgesamt zwei (2) der beschriebenen Messstände zum Einsatz.

In jeder Messkammer wurde ein ca. 4 * 6 cm großer Sensor aus Solarzellenbruchstücken installiert. Jeder Sensor wurde mit einem Lastwiderstand von 120 Ohm bei einer Toleranz von 5% und einer maximalen Leistungsaufnahme von 5 Watt abgeschlossen. Die über dem Lastwiderstand abfallende Spannung und der erzeugte Strom wurden mittels eines in den Pilzen gewachsenen 8-Kanal-12-Bit-AD-Wandlers digitalisiert und über die serielle Schnittstelle mit der Adresse 3F8 an einen abgeschriebenen Toshiba T 1950 CT mit 486er Prozessor mit mathematischem Coprozessor übermittelt.

Zur Gewichtsmessung der Testobjekte mit Energieträger stand eine nicht geeichte Babywaage mit einem Messbereich von 0 bis 12 kg und einer Messgenauigkeit von +- 1g zur Verfügung.

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Durchführung

Es standen 12 von den wissenschaftlichen Mitarbeitern mitgebrachte Testobjekte zur Verfügung (siehe folgende Abbildungen), davon vier (4) mit verbrauchtem Energieträger. An insgesamt acht (8) Leuchtobjekten wurde die Leistungsgewichtsmessung durchgeführt. 

                   

Die Messung wurde mit Einbruch der Dunkelheit um 19:13:22 Uhr begonnen. Das Datenaufzeichnungsintervall wurde zunächst auf jeweils 30 Sekunden festgelegt. Dieses Intervall erwies sich jedoch für die gebannt auf dem Monitor starrenden Wissenschaftler als zu fad ("Mama, mir ist fad!") und wurde nach 7 Minuten 42 Sekunden auf 5 Sekunden reduziert.

Die Messreihe musste nach 7 Stunden 52 Minuten abgebrochen werden, da die wissenschaftlichen Mitarbeiter entweder am Lagerfeuer eingeschlafen waren oder den Messplatz verlassen hatten. Der Versuchsleiter beendete die Messreihe um 03:07:55 Uhr am folgenden Tag.

Die unter Diagramm 1 abgelegte Grafik enthält alle Messpunkte und belegt sowohl eine starke Streuung der Leuchtintensität als auch der Kontinuität der Lichtabgabe der unterschiedlichen Lichtquellen. 

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Adverse effects

Während der Messung war ein Ausfall der Anzeige auf dem Flachbildschirm des Toshiba T 1950 CT zu beobachten. Unmittelbar eingeleitete Nachforschungen ergaben, dass unbekannte sehr große Füße unachtsamerweise das unsachgemäß verlegte Stromversorgungskabel des Toshiba unterbrochen hatten. Der dadurch entstandene Datenverlust von 1 h 38 min 22 sec wurde durch das fotographische Gedächtnis des Versuchsleiters ersetzt und entsprechend interpoliert. Menschen kamen nicht zu schaden. Insofern kann der Einfluss auf das Versuchsergebnis vernachlässigt werden. 

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Bewertungskriterien

Es wurden drei Bewertungsnoten vergeben:

A-Note: Während der gesamten Messzeit vom jeweiligen Sensor in dem von ihm abgedeckten Raumwinkel eingefangene und in elektrische Energie umgewandelte Lichtenergie geteilt durch das ermittelte Anfangsgewicht.

B-Note: Um den Mainstream-Kriterien und Kriterinnen der Europäischen Union gerecht zu werden (Chancengleichheit von Männinnen und Frauinnen), wurde durch die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen eine B-Note eingeführt, die die Eignung der Testobjekte in folgendem Szenario bewertet: 

Es ist stockfinster, kalt und es regnet. Frau trägt ausschließlich das kleine Schwarze. Sie ist hundemüde und sucht warmen Unterschlupf. Vor ihr stehen 12 Enten (2CVs). An jeder Ente ist eine der am Bewerb beteiligten Lampen angebracht. In welche Ente würde Frau am liebsten einsteigen? Vier (4) Jurorinnen vergaben jeweils eine Rangfolge der bevorzugten Enten. Hieraus wurde eine Gesamtrangfolge ermittelt.

C-Note: Die C-Note bewertet das Handling der Testobjekte unter Realbedingungen. Dabei wurden alle relevanten Eigenschaften (Größe, Brennstoffverfügbarkeit, Gefährdungspotenzial, Zerbrechlichkeit, Gewicht, Geruch etc.) außer der Leuchtkraft bewertet. Es wurde jeweils eine Note zwischen 1 (sehr gut) und 4 (schlecht) vergeben und im Ergebnis eine Reihung vorgenommen.

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Ergebnisse

Die A-Note (Leistung/Gewicht) wurde aufgrund der grundlegenden Zweckbestimmung einer Lampe, Licht zu erzeugen, mit 50% gewichtet, die B- und C-Noten (unter Protest der Jurorinnen) jeweils mit 25 %. Damit ergibt sich folgende Rangverteilung der teilnehmenden Lampen:


Tabelle 1: Rangfolge der getesteten Lampen

Name

Lampe

Leistung/

A-Note

B-Note

C-Note

Gesamt

Gewicht

50%

25%

25%

mWh/Mg

Rang

korr. Rang

korr. Rang

Mittel

Rang

Jens

Petzl-Karbid

5314

1

5

5

3,0

1

Reinhard

Karbid Bund

4343

2

6

3

3,3

2

Martina

Petzl-LED

866

4

6

1

3,8

3

Horst

Petroleum klein

265

6

1

3

4,0

4

Markus

Coleman Benzin

3507

3

4

7

4,3

5

Karsten

Petroleum Glas grün

192

7

2

2

4,5

6

Norbert

Petroleum normal

33

8

3

6

6,3

7

Frank

Camping-Gaz

602

5

8

8

6,5

8

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Diskussion

Die Untersuchung bestätigt in beeindruckender Weise sowohl die Hypothese "Gaslampen sind Scheiße" als auch die Subhypothese: "Es gibt kein schöneres Männerspielzeug als eine Karbidlampe". Die folgende Abbildung zeigt die Diskussion.

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Ausblick

In einer zweiten Stufe der Auswertung sollen weitere Rangmanipulationen zugelassen werden, so dass auch die Lampen ohne Energiequelle, d.h. mit der Lichtleistung 0, in die Reihung einbezogen werden können. Aus Zeitmangel konnte diese Auswertung im Rahmen des vorliegenden Berichts jedoch nicht durchgeführt werden. Ebenso muss bedauerlicherweise die Extrapolation der abgebrochenen Leistungsgewichtsmessung unter Einbeziehung der Brenndauer auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben werden.

Auf eine Berechnung von Candela, Lux und Lumen wurde hier verzichtet, da nach einschlägiger Expertenmeinung Candela in Italien, der Lux im Wald und Lumen der Rest von Vo..... ist. Damit öffnet sich jedoch ein neues dringend durch die DFG (Deutsche Feriengemeinschaft) zu erforschender Bereich der Grundlagenforschung.

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Nachtrag

Der Artikel qualifizierte sich für die Aufnahme in das Journal of Irreproducible Experiments. Das folgende Foto zeigt die Messstände am Tag nach der Messung. Es konnte eindeutig belegt werden, dass sich hiermit die Messreihe nicht reproduzieren lässt.

Das folgende Bild zeigt die Messstände nach Beseitigung aller Spuren.

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Danksagung

Die Autoren danken allen beteiligten Personen, insbesondere den Spelunkologen darunter, den mittelbar beteiligten Gästen, der Stadt Mayen, den Spendern der verwendeten Materialien und Brennstoffe sowie dem Verpflegungsteam.

 

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